
Verhindern Sie, dass der Dampf im Badezimmer überhandnimmt Die meisten Menschen kaufen einen Heizstab für das Badezimmer, weil sie es satt haben, sich beim Anziehen zu frieren. Doch wenn man genauer hinschaut, handelt es sich dabei um „geheime Waffen“ zur Bekämpfung von Feuchtigkeit. Wir verwenden Infrarotheizungen mit der Schutzklasse IP55 – nicht nur, um uns warm zu halten, sondern auch, um zu verhindern, dass Schimmel entsteht. Wie das funktioniert Stellen Sie sich einen gewöhnlichen Heizstab vor: Er erwärmt die Luft – in einem feuchten Badezimmer entsteht so eine warme, feuchte Atmosphäre. Genau dort gedeiht der Schimmel. Infrarotheizungen funktionieren anders: Sie erhitzen nicht die Luft, sondern strahlen die Wärme direkt auf die Wände, die Decke sowie die Fugen zwischen den Fliesen ab. Wenn diese Wärme auf feuchte Stellen trifft, werden die Wassermoleküle dazu gezwungen, schneller zu verdunsten. Im Grunde trocknet man so den Raum von oben nach unten aus. Die Technik dahinter Wasser und Elektrizität bilden eine gefährliche Kombination. Deshalb verwenden wir Geräte mit der Schutzklasse IP55. Das bedeutet, dass die Geräte gegen Staub abgeschlossen sind und auch Spritzer von allen Seiten aushalten können. So kann man die Dusche weiterhin nutzen, ohne ständig befürchten zu müssen, dass es zu einem Kurzschluss kommt. Innen verwenden wir Quarzglasröhren. Diese können plötzliche Temperaturänderungen ohne Beschädigung überstehen und werden sofort heiß. Da man im Badezimmer nur wenige Minuten bleibt, möchte man schließlich nicht zehn Minuten warten, bis es angenehm warm ist. Dinge, auf die man achten muss Kurzwelliges Infrarot ist zwar sehr leistungsstark – doch die Hitze ist intensiv. Wenn man den Heizstab zu niedrig installiert oder direkt neben Kunststoffverzierungen platziert, können diese beschädigt werden. Der Trick besteht darin, die richtige Entfernung zum Heizstab einzustellen – je nach Höhe der Decke. So entstehen keine „heißen Punkte“. Ich würde außerdem empfehlen, den Heizstab mit einem Timer oder einem Feuchtigkeitssensor zu verbinden. So arbeitet er effektiv und schaltet sich ab, bevor der Raum wie eine Sauna wird.