
Hören Sie auf zu zittern – machen Sie Infrarotheizgeräte wirklich nützlich!
Seien wir ehrlich: Die meisten Badezimmerheizgeräte sind völlig nutzlos. Sie versuchen erst einmal, die Luft zu erwärmen – was ewig dauert. Bis das Zimmer endlich angenehm warm ist, haben Sie bereits geduscht und frieren wieder.
Deshalb nutzen wir kurzwelliges Infrarotlicht. Anstelle dessen, dass die Wärme durch die Luft geleitet wird, gelangt sie direkt auf Ihre Haut sowie die umliegenden Oberflächen. Das geht sofort – ohne Wartezeit. Einfach nur Wärme.
Die Geräte dazu bringen, „mitzuarbeiten“
Um dieses „sofortige Wärmegefühl“ zu erzeugen, verwenden wir nicht einfach nur einen gewöhnlichen Schalter an der Wand. Stattdessen verbinden wir das Infrarotelement mit einem intelligenten Relais oder einem Zigbee/Wi-Fi-Controller. Wenn Sie auf einen Knopf auf Ihrem Handy drücken, schaltet sich ein Hochstromrelais ein und leitet Energie in den Quarz- oder Halogenstrahler. Das geschieht in Millisekunden.
Aber hier kommt das Problem: Solche Geräte verbrauchen viel Energie. Ein 2000-Watt-Heizer benötigt eine Menge Strom. Wenn Ihre Leitungen zu dünn sind oder der Schalter nicht ausreicht, bleiben Sie im Dunkeln, sobald Sie „Start“ drücken. Stellen Sie sicher, dass Ihre Leitungen die Belastung wirklich aushalten können.
Das Gefühl von Natürlichkeit
Der eigentliche „Zauber“ entsteht, wenn man aufhört, das Heizgerät als eigenständiges Gerät zu betrachten, und stattdessen an „Szenarien“ denkt. Stellen Sie sich einen „Morgen“-Knopf vor: Mit einem Druck darauf leuchten die Lichter im Badezimmer auf, während der Infrarotheizer zu arbeiten beginnt. Sie betreten das Bad – und es ist bereits warm.
Wir empfehlen außerdem, einen Temperatursensor einzusetzen (z. B. DHT22). Das System überwacht die Raumtemperatur. Sobald sie unter 15°C fällt, schaltet sich der Heizer automatisch ein. Wenn die Temperatur wieder das gewünschte Niveau erreicht hat, schaltet sich der Heizer wieder aus. Sie müssen darüber gar nicht nachdenken.
Die Realität
Infrarotlicht ist zwar nicht perfekt – es handelt sich dabei schließlich um einen Strahl, kein „Kissen“ aus Wärme. Wenn Sie außerhalb des Wärmestraals stehen, spüren Sie nichts. Man muss also sorgfältig darüber nachdenken, wo man das Gerät an der Decke montiert, damit die Wärme genau dorthin gelangt, wo Sie stehen.
Außerdem werden diese Strahler sehr heiß. Verwenden Sie daher keine billigen Gehäuse. Sie benötigen ein Gerät, das für hohe Temperaturen geeignet ist – sonst bekommen Sie kaputtes Plastik und einen teuren Fehler.