
Warum Sie diese alten Heizlampen für das Badezimmer aussortieren sollten Falls Sie schon einmal aus einer heißen Dusche gestiegen sind und festgestellt haben, dass die Heizung im Badezimmer kaum etwas tut – oder schlimmer noch: dass sie bereits zum dritten Mal in diesem Jahr ausgefallen ist – dann sind Sie nicht allein. Diese alten Halogenheizungen können einfach nicht mithalten. Ich sehe das ständig in der Praxis: Der Dampf dringt in die Geräte ein, die Teile werden dort feucht, wo es nicht sein sollte – und schon passiert etwas Schlimmes: Entweder geht die Glühbirne früh kaputt oder es kommt zu einem elektrischen Kurzschluss. Es geht hier nicht darum, das Badezimmer besonders ansprechend zu gestalten – es handelt sich dabei um einfache physikalische Gesetze. Das „Wasserproblem“ Die meisten herkömmlichen Badezimmerlampen sind eigentlich nicht wasserdicht. Denken Sie nur daran: Es handelt sich um eine extrem heiße Quarzlampe, und im Raum herrscht dichter Dampf. Wenn dieser Dampf auf das heiße Glas trifft, entsteht ein Wärmeschlag. Deshalb eignen sich Infrarotheizgeräte mit hohem IP-Schutzgrad. Sie verwenden spezielle Dichtungen und Beschichtungen, um Wasser von den Elektronikkomponenten fernzuhalten. Wenn Sie ein Gerät mit einem IP-Schutzgrad von IPX4 oder höher wählen, verhindern Sie so die Korrosion, die diese Geräte normalerweise bereits nach dem ersten Winter zerstört. Wärme, die man wirklich spürt Bei herkömmlichen Heizgeräten versucht man, die Luft zu erwärmen. Im Badezimmer bewegt sich die Luft jedoch ständig – zusammen mit dem Dampf und den Lüften. Man versucht also, den ganzen Raum zu heizen, nur um ein angenehmes Klima zu haben. Infrarotheizgeräte funktionieren anders. Sie kümmern sich nicht um die Lufttemperatur. Sie strahlen Wärme direkt ab – sofort. Man spürt die Wärme bereits im selben Moment, in dem man den Schalter umlegt – ohne warten zu müssen, bis der ganze Raum erwärmt ist. Zudem leiten die richtigen Emittatoren die Wärme nach unten, sodass man keine Energie damit verschwendet, die Decke zu heizen. Die Nachteile – und wie man damit umgeht Es gibt jedoch einen Punkt, auf den man achten muss: Man kann nicht einfach ein Hochleistungs-Infrarotheizgerät in eine alte Lampenfassung einsetzen und glauben, damit wäre alles erledigt. Diese Geräte verbrauchen viel mehr Strom. Wenn Ihre Leitungen alt oder zu dünn sind, kommt es zu Spannungsabfällen – oder Schlimmerem. Sie benötigen daher eine eigene Stromleitung sowie Kabel mit der richtigen Stärke, um Sicherheit zu gewährleisten. Das kostet zwar etwas mehr Geld, aber es lohnt sich wegen des beruhigenden Gefühls, ein funktionierendes Heizgerät zu haben, das nicht schon nach kurzer Zeit versagt. Es ist einfach eine bessere Lösung für feuchte Räume.